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Musikerwitz des Monats

Das Tambourcorps ist auf Israel-Tournee. An einem Ruhetag zwischen den Konzerten macht das TC einen Ausflug zum See Genezareth, wo sich die Musiker am Ufer sonnen. Nur ein Beckenspieler hat sich abgesondert und unterbreitet seinem Gott, wie wenig Anerkennung er bei seinen Kollegen findet und wie sehr er unter ihrem Spott leidet: "Herr, ich will nicht mit meinem Schicksal hadern, aber tue auch Du einmal ein Wunder an mir: Lass mich auch über das Wasser gehen." Er steht auf, geht zum Ufer und schreitet über das Wasser! Von weitem sehen ihn die Kollegen auf dem Wasser gehen, da tippt der 2. Major dem 1. Major auf die Schulter und zeigt auf den See: "Typisch! Noch nicht mal schwimmen kann er!"


 

 

Gesamtprobe. Der Tambourmajor dirigiert den Anfang des Stückes, schlägt aber bald verwundert ab - die Flöten haben nicht eingesetzt.
Er: "Meine liebsten Flöten, ist irgendwas unklar?"
Die Flöten: "Nein, nein, wir kommen zurecht."
Zweiter Versuch - wieder setzen die Flöten nicht ein, und der Tambourmajor schlägt ab.
"Kann ich Euch irgendwie beistehen?"
"Nein danke, nicht nötig."
Dritter Versuch - der Tambourmajor beobachtet die Flöten scharf, die wieder nicht einsetzen, schlägt ab und wird zornig:
"Verflixt nochmal, warum setzt Ihr nicht ein??"
"Wir haben doch Pause!"
Der Tambourmajor schaut in die Patitur: "Nein, Ihr habt keine Pause, Ihr müsst einsetzen!"
"Doch, wir haben am Anfang Pause, und zwar 666 Takte!"
Der Tambourmajor schaut wieder in die Patitur: "Meine liebsten Flöten, das sind nicht 666 Takte Pause, sondern 3 B!"




Der Tambourmajor fordert während der Probe den Pauker eines Tambourcorps auf, doch mal richtig kräftig und nicht so schüchtern auf die Pauke zu hauen. Er sagt, die Pauke würde ja klingen, als ob man mit einem schlaffen Pimmel auf einen Kochtopf schlägt. Die Musiker sind empört und verlangen eine öffentliche Entschuldigung. Zur nächsten Probe am darauffolgenden Tag tritt der Tambourmajor ans Pult. Erwartungsvolles Schweigen bei den Musikern. Der Tambourmajor zieht die Äußerung zurück und sagt, er habe sich geirrt. Gestern Abend hätte er seine Behauptung im Hotelzimmer selbst überprüft und das klinge ja nun wirklich ganz anders.






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