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Vereins-Chronik

Worringer Karnevalisten der Großen Karnevalsgesellschaft von 1926 ist es zu verdanken, dass unser Tambourcorps seit 1977 besteht. Sie waren der Meinung, dass die Gesellschaft einen eigenen Musikzug bräuchte. Er sollte auf Sitzungen spielen und das Tanzcorps mit Musik bei den jeweiligen Tänzen begleiten. Bei einer Versammlung in der Gaststätte "Zum Treppchen" beriet der Vorstand über den Antrag ein gesellschaftseigenes Tambourcorps zu gründen, und so wurde am 7. Januar 1977 beschlossen diesem Antrag zu zu stimmen.

Schnell waren Plakate gedruckt, die in Worringen und den umliegenden Gemeinden ausgehängt wurden. Somit wurden auch Personen außerhalb der Großen KG angesprochen.

Über 100 Interessenten folgten diesem Aufruf, und so konnte kurze Zeit später mit den Proben begonnen werden. Die Flöten wurden von dem damaligen Vorstand besorgt und wurden von den Flötenspielern selbst bezahlt. Die Trommeln, Pauke und Becken wurden gebraucht von anderen Tambourcorps in der Umgebung abgekauft. Lyren wurden auch besorgt. Als standen Ausbilder waren Norbert Thomas, der auch das Amt des Tambourmajors inne hatte, Norbert Kollenbroich, Ramona Berghammer, und Peter Hansen zur Verfügung. Nun stand den Proben nichts mehr im Wege. Geprobt wurde anfangs täglich im "Stüffje" an der Alten Neusser Landstraße in kleineren Gruppen und zwar von Anfang an ganze Lieder, was den jungen Musikern gerade zu Beginn ein Erfolgserlebnis brachte. 

Die ersten Märsche waren "Das Lieben bringt groß Freud", "Grüße aus dem Egerland", "Das Weserlied", und "Gruß aus Dortmund. Als Karnevalslieder wurde "Mer losse dr Dom in Kölle", "Das Glockenspiel vom Rathausturm", "Das Rheinlandmädel" und "Rucki Zucki" einstudiert. 

Durch dieses konzentrierte Proben gerade in der Anfangszeit war es schon ein Jahr später möglich, im Worringer Rosenmontagszug und bei Schützenumzügen musikalisch mitzuwirken. Fortan war der Junge Musikzug ein gern gesehener Gast bei Straßenfesten, Sommerfesten und Schützenfesten. Auch Ständchen auf Jubiläen wurden seitdem immer wieder gegeben.

Erster Auftritt


Unser aller erster Auftritt. Polterabend bei Ute Drabicki.


Doch eines fehlte dem jungen Verein immer noch; ein eigener Name. So kam es, dass die Mitglieder überlegten, wie man sich wohl nennen solle, und mit welchem Namen sich der Verein identifizieren könnte. Bei den Gesamtproben, die im neu renovierten Krebelshof stattfanden war es dann soweit. Im Anschluss an die Pause wurde Tambourmajor Norbert Thomas mit dem heute noch gültigen "Schlachtruf" "Frisch Auf " von allen Mitgliedern empfangen, und der Verein war somit getauft. Trotzdem fehlte immer noch etwas, um komplett zu sein, nämlich die Uniformen.

Wiederum wurde sich im Krebelshof getroffen. Diesmal nicht um zu Proben, sondern es wurde eine "Modeschau" abgehalten. Mitglieder und Eltern entschieden sich für eine Jacke mit Schiffchen in den Vereinsfarben der Karnevalsgesellschaft, nämlich rot. Wie enthusiastisch die Mitglieder immer noch bei der Sache waren zeigte sich auch hier, denn die Uniformen mussten alle selber bezahlt werden, was heute glücklicherweise nicht mehr nötig ist. Uniformen und Instrumente werden heute vom Verein gestellt.

Komplett eingekleidet war es dann Prinz Rudi I. Michels, dem das Tambourcorps "Frisch Auf" sein Prinzenjahr musikalisch verschönte. Zum Dank für die musikalische Unterstützung schenkte Rudi Michels dem Verein drei Wimpel, welche fortan zwischen den Lyrazöpfen aufgehängt, stolz von den Spielern gezeigt wurden.

Nach sieben Jahren unter der Führung der Großen KG war der Vorstand des Tambourcorps der Meinung, das Zepter selbst in die Hand zu nehmen. 1984 wurde beschlossen, sich von der Großen KG zu trennen und von nun an auf eigenen Füßen zu stehen.






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